VTG-Supercup: Nur Dennis Schröder glänzt in Hamburg

10. September 2018 von
Gewohntes Bild am Samstag: die Türkei kann Dennis Schröder nicht am Korberfolg hindern. Foto: imago/Camera 4
Hamburg/Braunschweig. Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft musste sich am Wochenende trotz eines überragend aufgelegten Dennis Schröder beim VTG-Supercup mit dem vierten und letzten Platz begnügen. Den Turniersieg schnappte sich die Türkei.

Schröder: „Dürfen Köpfe nicht hängen lassen“

„Wir können ganz viel aus dem VTG Supercup mitnehmen, auch wenn wir natürlich gerne gewonnen hätten“, resümierte Bundestrainer Henrik Rödl nach der 62:71-Niederlage gegen Italien im Spiel um Platz drei. Seine Mannschaft konnte sich auch in diesem Spiel wieder einmal auf NBA-Star Dennis Schröder verlassen, doch seine 21 Punkte, 7 Rebounds und 4 Assists (bei einem Turnover) waren letztlich zu wenig – wie tagszuvor.

Im Spiel gegen die Türkei (79:100) legte Schröder eine echte Gala auf das Parkett der Hamburger edel-optics.de Arena: 32 Punkte (60% FW), 7 Rebounds und 14 Assists zimmerte der Braunschweiger zu einem Double-Double zusammen, lediglich sieben Ballverluste schmerzen beim Blick auf den Statistikbogen. Was dem Neu-Thunder schlichtweg fehlte, war die Unterstützung der Kollegen aus dem Backcourt. Andreas Obst, Maodo Lo und Joshiko Saibou waren gar nicht zugegen, Ismet Akpinar konnte ab Beginn des zweiten Viertels wegen eines ausgeschlagenen Zahns nicht mehr mitwirken.

Verlassen konnte sich „DS17″ aber auf die Big Men Maxi Kleber und Maik Zirbes, die mit zweistelligen Punktezahlen in beiden Partien solide performten. Für Schröder kann das Mini-Turnier als weiterer Schritt in seiner Entwicklung als Anführer der Nationalmannschaft gewertet werden, das unterstreicht seine Äußerung nach der Schlusssirene: „Wir dürfen die Köpfe jetzt nicht hängen lassen. Die Spiele hier waren eine gute Vorbereitung, es ist natürlich immer schade, wenn man nicht gewinnt. Aber wir wollen die WM-Qualifikation schaffen und dazu die beiden Spiele in Estland und gegen Israel gewinnen. Nur das zählt.“ Mit den angesprochenen Siegen gegen die Balten (13. September, Tallinn) und die Israelis (16. September, Leipzig) wäre das DBB-Team bereits für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in China qualifiziert.

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