Wasserball: 2:9-Niederlage trotz starker Mannschaftsleistung

28. Januar 2019
Deutliche Niederlage für die Wolfenbütteler Wasserballer in Laatzen. Symbolfoto: Pixabay
Wolfenbüttel/Laatzen. Für die erste Herrenmannschaft der Wolfenbütteler Wasserballer ging es am vergangenen Sonntag zum Auswärtsspiel gegen die Reserve der 2. Bundesligamannschaft von Laatzen, die entsprechend schwimmstark besetzt war. Ein Beitrag von Florian Steinmann.

Obwohl die Gastgeber aus dem Standspiel kaum Tore erzielen konnten, eröffnete zu wenig Druck im Angriff der Wolfenbüttler den Gastgebern Kontermöglichkeiten. So stand es nach dem ersten Viertel bereits 3:0 für Laatzen. Die Mannschaft vom Fümmelsee gab sich aber weiter kämpferisch und verlor das zweite Viertel knapp mit 2:1. Aber trotz starker Mannschaftsleistung gingen auch die beiden letzten Viertel an die Gastgeber. Am Ende verlor der WSV21 mit 2:9.

WSV-Trainer Peter Waldmann zeigte sich trotzdem zufrieden: „Das war eine hervorragende kämpferische Leistung gegen eine stark besetzte Zweitliga-Reserve“. Wasserballwart Kristopher Wilkens, der selbst einen 5-Meter verschossen hatte, ist ebenfalls überzeugt aber auch selbstkritisch: „Das war auf jeden Fall ein2e deutliche Steigerung zur 19:1 Niederlage letzte Saison. Aber den 5-Meter muss ich reinmachen“.

Was fehlte war vor allem die Chancenauswertung im Überzahlspiel. Bei Laatzem wurde acht Mal ein Spieler hinausgestellt – gegen den WSV21 gab es nur drei Hinausstellungen. Allerdings konnten die Wolfenbütteler keine einzige dieser Überzahlsituationen ausnutzen. Potenzial für weitere Tore gab es also reichlich. Während die Gastgeber sich in Summe wenig professionell zeigten: das Spiel wurde während sich die Wolfenbütteler schon warm gemacht haben, ohne Absprache um 15 Minuten nach hinten verschoben, die Bälle waren alt, eine Treppe wurde nicht aus dem Wasser genommen; war die Leistung der Schiedsrichter hervorragend. Sie haben gleich zu Beginn die Härte raus genommen, indem Stürmerfouls konsequent gepfiffen wurden, aber auch die vielen kleinen Respektlosigkeiten der Laatzener, die bei Freiwurfentscheidungen den Ball nicht rausgegeben haben, wurden sofort geahndet. Dadurch war das Spiel insgesamt sehr fair und die Härte nahm auch zum Ende nicht zu. Das Team aus Wolfenbüttel war sich nach dem Spiel einige, dass es eine gute Leistung war, „Spaß hat es gemacht“.

Zahlen & Fakten

WSV21: Florian Steinmann (im Tor), Maurice Waldmann, Finn Kaiser, Leon Bischoff, Florian Straube, Kristopher Wilkens (1), Marco Praet, Maurice Pfeiffer (1), Jens Klare, Stefan Gescheidt

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