Verlor seinen Job wegen der Coronakrise: Henrik Pedersen.
Verlor seinen Job wegen der Coronakrise: Henrik Pedersen. Foto: Agentur Hübner/Archiv
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25.03.2020

Wegen Corona: Henrik Pedersen bei Strømsgodset entlassen

von Frank Vollmer


Braunschweig/Drammen. Ex-Löwencoach Henrik Pedersen steht wegen der Coronakrise wieder ohne Job da. Wie das Lokalblatt „Dramens Tidende“ berichtet, wurden beim norwegischen Fußball-Erstligisten Strømsgodset Idrettsforeningin alle Spieler und der Trainer entlassen.

Die Coronakrise wird zur echten Bewährungsprobe für den bezahlten Fußball. Im europäischen Ausland sorgt sie bereits für große finanzielle Probleme. So auch in Norwegen, wo die Eliteserien derzeit ruht. Henrik Pedersen - von Anfang Juli bis Mitte Oktober 2018 Cheftrainer bei Eintracht Braunschweig – ist nun unmittelbar davon betroffen.

Der 42-Jährige war seit dem vergangenen Juni Cheftrainer bei Strømsgodset IF und hatte erst im Dezember in letzter Sekunde den Klassenerhalt mit dem Club aus der Provinz Buskerud gestemmt (wir berichteten). Nun steht der sympathische Däne ohne eigenes Verschulden wegen der Auswirkungen der Coronakrise wieder ohne Verein da. „Der gesamte Verein ist betroffen und wird in der kommenden Zeit nur noch mit einer Minimalbesetzung weiterarbeiten“, sagte Strømsgodsets Manager Dag Lindseth Andersen der Zeitung.

Auch er sei von den Entlassungen betroffen, so Lindseth Andersen, der als einer der wenigen seinen Aufgaben weiterhin nachgeht. Neben den Spielern und dem Trainer ist auch der Nachwuchs und die Verwaltung des nrowegischen Erstligisten von der Entlassungswelle betroffen. „Sowohl die Spieler als auch Trainer zeigen großes Verständnis für die Situation, in welcher der Verein und der Sport infolge des Coronavirus gelandet sind.“


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