Welches Gesicht zeigt die Mannschaft von Oliver Glasner (2.v.r.) am Samstag gegen Frankfurt?
Welches Gesicht zeigt die Mannschaft von Oliver Glasner (2.v.r.) am Samstag gegen Frankfurt? Foto: Agentur Hübner/Archiv
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29.05.2020

Welches Gesicht zeigt der VfL Wolfsburg gegen Frankfurt?

von Frank Vollmer


Wolfsburg. Am Samstag (15.30) empfängt der VfL Wolfsburg im Rahmen des 29. Spieltages der Fußball-Bundesliga eine Eintracht aus Frankfurt, die zuletzt wieder Aufwind hatte. Kann die Mannschaft von Oliver Glasner ihren tollen Auftritt vom 4:1 aus Leverkusen (Spielbericht) bestätigen und Platz 6 festigen?

Zwei Spiele, zwei Gesichter


Seit dem Re-Start zeigten die „Wölfe“ in zwei Spielen zwei grundverschiedene Gesichter. Während das 0:2 gegen Borussia Dortmund (Spielbericht) am ehesten als mutlos bezeichnet werden kann, beherrschten die Grün-Weißen Bayer Leverkusen in allen Belangen. Welches Gesicht zeigt die Mannschaft von Cheftrainer Oliver Glanser am Samstag?

Vieles hängt dabei von Maximilian Arnold ab. Das Wolfsburger Eigengewächs legte am Vorabend seines 26. Geburtstages eine reife Leistung hin. Nicht nur der Treffer und die zwei Vorlagen des 26 Jahre alten Mittelfeldmotors gegen die Werkself waren Indizien dafür. Arnold sorgte auch für Struktur und zeigte im schnellen Umschaltspiel der Glasner-Elf Leader-Qualitäten. Ebenfalls gut drauf ist Neuzugang Marin Pongracic. Der 22 Jahre alte Innenverteidiger dürfte auch am Samstag wieder neben Anthony Brooks das defensive Zentrum in der Startelf bilden, eingerahmt von Jerome Roussillon (links) und Kevin Mbabu (rechts).

Unverzichtbar in der Wolfsburger Schaltzentrale: Maximilian Arnold. Foto: Agentur Hübner


Frankfurt mit Zug nach oben


Der kommende Gegner Eintracht Frankfurt zeigte sich beim 3:3 und mit der Rückkehr zum 3-5-2-System gegen den SC Freiburg ebenfalls stark verbessert gegenüber den letzten Auftritten, verzweifelte jedoch am Breisgauer Schlussmann Alexander Schwolow, der einfach nicht mehr zu überwinden war und seinem Team ein schmeichelhaftes 3:3 rettete, das die starke Vorstellung der Hessen ein wenig überdeckt. Sebastian Rode, Daichi Kamada und Filip Kostic präsentierten sich derweil stark formverbessert in der Mannschaft von Adi Hütter.

Aufseiten der Wolfsburger wird Felix Klaus wegen seiner Rotsperre aussetzen müssen. Yannick Gehrhardt (nach Gesichtverletzung), Josuha Guilavogui (nach Knieproblemen) und Admir Mehmedi (nach Achillessehnenproblemen) wären wieder eine Option für Coach Glasner, der jedoch wenige Gründe finden dürfte, seine Startelf gegen Frankfurt zu verändern.


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