Detlef Unger – Eine Bank in der Verteidigung steuerte ein Tor zum Sieg bei. Foto: WSV'21
Detlef Unger – Eine Bank in der Verteidigung steuerte ein Tor zum Sieg bei. Foto: WSV'21 Foto: WSV'21
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29.04.2019

WF-Wasserballer verlieren im Pokal und siegen in der Liga


Wolfenbüttel. Der Wolfenbütteler Schwimmverein von 1921 trat am 25. April 2019 im Pokalspiel gegen Eintracht Braunschweig an. Die favorisierten Braunschweiger spielten mit ihrer bundesliga-erfahrenen ersten Mannschaft gegen eine starke zweite Mannschaft der Lessingstädter im Bezirkspokal. Ein Beitrag von Florian Steinmann. 

Das vermeintlich leichte Spiel für die Eintracht, die in der Bezirksliga kein Spiel verloren hatten, war es dennoch nicht. Die beiden ersten Viertel verlor der WSV21 jeweils knapp mit 1:0. Im dritten Viertel erzielte Finn Kaiser den Anschlusstreffer zum 1:2 aus Wolfenbütteler Sicht. Eintracht setzte aber nach, das Viertel endende unentschieden. Im letzten Viertel brach die Leistung beim WSV21 leicht ein. Entsprechend verloren die Wolfenbütteler am Ende mit 1:7, zeigten aber eine starke Leistung gegen eine Mannschaft, die in der Bezirksliga meist mit deutlicher zweistelliger Tordifferenz gewinnen.

Gleich am Samstag, den 27.04.2019, trat die erste Herrenmannschaft aus Wolfenbüttel in der Oberliga gegen Hameln an. Nachdem das Hinspiel noch an Hameln ging, zeigte der WSV21 zu Hause Stärke. Die beiden starken Mannschaften gönnten sich nichts. Wolfenbüttel stark in der Verteidigung aber schwach im Abschluss. Das erste Viertel endet ohne Tore. Aber bereits im zweiten Viertel setzte sich Wolfenbüttel mit zwei Toren ab.

Doch Hameln – wie gewohnt ein starker Gegner – setzte dagegen. Nach dem dritten Viertel stand es 5:5. Zum Ende wurden alle Reserven mobilisiert. Wolfenbüttel setzte sich nicht nur ab sondern konnte am Ende mit deutlichen fünf Toren Unterschied 11:6 gewinnen. In der Offensive stachen insbesondere Kristopher Wilkens und Marco Praet heraus. Wilkens, Wasserballwart des WSV21, zeigte Übersicht und Spielwitz und steuerte drei Tore zum Sieg der Mannschaft vom Fümmelsee bei. Praet, der für seine Schnelligkeit und Präzision im Abschluss bekannt ist, erzielte sogar fünf Treffer. Erst am Tag zuvor wurde er vom WSV21 auf der Jahreshauptversammlung als Wasserballer des Jahres geehrt und zeigte sich dieser Auszeichnung mehr als würdig. Ein schöner, verdienter Ausgleich für das verlorene Hinspiel in Hameln.


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