Wintergolf hat seine eigenen Regeln

12. Dezember 2017
Wenn das Wetter mal nicht so aussieht, sollte man die Winterregeln kennen. Foto: Martin Wogan

Braunschweig. Sicherlich dürfen Sie auf Privatrunden bei winterlichen Bedingungen die offiziellen Golfregeln dehnbar auslegen und einfach schauen, dass Sie zügig über die Runden kommen und dabei niemanden gefährden. Allerdings sollten Sie aber die Besonderheiten von Winterregeln kennen. Der Golf-Klub Braunschweig informiert. 

 Winterregeln im Golf-Klub Braunschweig 

Besserlegen

Die Möglichkeit des Besserlegens kommt nicht automatisch mit der Winterzeit. Es ist eine Platzregel, die von jedem einzelnen Club ausgeschrieben werden kann. Sie sollten also unbedingt im Sekretariat oder am schwarzen Brett Erkundigung einholen, ob Besserlegen angesagt ist und wie genau die Ausschreibung lautet. Es gibt den Unterschied zwischen Scorekarten- oder Schlägerlängen. Für ein falsches Besserlegen gibt es zwei Strafschläge. Beim Besserlegen muss der Ball vor dem Aufnehmen markiert werden, ansonsten droht ein Strafschlag. Erkundigen Sie sich, ob nur auf kurzgemähten Flächen bessergelegt werden darf. Beim Besserlegen dürfen Sie den Ball dann auch reinigen.

Eingebohrter Ball

Auch die Regel Eingebohrter Ball sollten Sie vor der Runde im Clubhaus klären. Die offiziellen Golfregeln erlauben stets Erleichterung, wenn Ihr Ball auf kurzgemähten Flächen eingebohrt ist. Bei wirklich schlechten Bedingungen ermöglicht Ihnen die sogenannte „local rule“ eines Clubs, dass Sie im Gelände (also auch im Rough) den Ball aus seinem Einschlagloch aufnehmen, säubern und straflos droppen dürfen.  

Putzen des Balls

Wenn die Bedingungen schlecht genug sind und ständig Dreck an den Bällen haftet, aber noch kein Besserlegen erlaubt ist, kann ein Club folgende Platzregel aussprechen: Sie dürfen den Ball markieren, aufnehmen und putzen. Sie müssen ihn dann aber an die exakt selbe Stelle zurücklegen! 

 Zeitweiliges Wasser

Bitte hüpfen Sie bei der Prüfung nach zeitweiligem Wasser nicht wie wild auf der Stelle. Diese Regel ermöglicht es Ihnen, Erleichterung in Anspruch zu nehmen, wenn Wasser bei normaler Bewegung im Bereich Ihres Stands oder des Balls sichtbar ist. Wenn dem so ist, dürfen Sie den Ball innerhalb von einer Schlägerlänge beim nächstmöglichen, spielbaren Punkt nicht näher zur Fahne droppen. In diesem Fall dürfen Sie den Ball auch reinigen.

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