Wölfinnen auch in Bremen top, Jakabfi mit Viererpack

3. Mai 2018 von
Daumen hoch, Zsanett Jakabfi! Foto: Agentur Hübner
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Bremen/Wolfsburg. Das Triple vor Augen, gewannen die Frauen des VfL Wolfsburg am Mittwochabend auch das Nachholspiel des 17. Spieltages. Auf „Platz 11“ hinter dem Weserstadion düpierten die Wolfsburgerinnen den SV Werder Bremen vor 421 Zuschauern mit 5:0. Zsanett Jakabfi traf dabei gleich vierfach.

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Das Triple vor Augen

Gleich sieben Wechsel nahm Trainer Stephan Lerch in den Wochen intensiver Belastung personell vor. Hier zeigte sich einmal mehr die Breite des Kaders. Die Gastgeberinnen waren zu keinem Zeitpunkt Herr der Lage. Gleich vier Treffer steuerte Zsanett Jakabfi bei. Die große Tor-Show der ungarischen Angreiferin nahm in der 13. Spielminute mit einem feinen Zuspiel von Pernille Harder ihren Lauf.

Noch vor der Pause führte der VfL mit 3:0. Nachdem Ella Masar mit einem wuchtigen Flugkopfball zum 2:0 nachgelegt hatte (18.), markierte wieder Jakbfi das 3:0 im Zusammenspiel mit Tessa Wullaert (43.). Die dominanten Wölfinnen ließen dazwischen einige Hochkaräter ungnutzt, wie Harder (25./ 34.), Wullaert (28.) und Jakabfi (40.). Quasi mit dem Pausenpfiff trafen Wullaert die Latte und Gunnarsdottir den Pfosten. Auch nach dem Seitenwechsel ließen torhungrige Wölfinnen nicht locker, hatten einige gute Möglichkeiten, von denen Jakabfi zwei zum 5:0-Endstand nutzte (66./87.).

Stephan Lerchs Fazit zum Spiel fiel positiv aus: „In der englischen Woche und nach dem Champions-League-Spiel gegen Chelsea wollten wir das Tempo hochhalten. Wir wussten, dass Bremen es nicht so gewohnt ist, eine englische Woche zu spielen, deswegen wollten wir Ball und Gegner laufen lassen. An der einen oder anderen Stelle hätte wir die Angriffe noch konsequenter zu Ende spielen können.“ Die Leistung seiner Mannschaft sei fokussiert, konzentriert und überzeugend gewesen. Und: „Wir haben die Tore zu den richtigen Zeitpunkten erzielt. Schon das Polster zur Halbzeit hat uns gutgetan. Auch hinten haben wir heute nichts zugelassen, deswegen bin ich schlussendlich sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie wir heute gespielt haben.“

Zahlen & Fakten

SV Werder Bremen: Pauels – Kersten, Hausicke, Scholz, Toth – Wolter, Angrik (68. Schröder), Eta (46. Golebiewski), Lührßen (73. König) – Giesecke, Volkmer

VfL Wolfsburg: Schult – Masar, Wedemeyer, Goeßling, Maritz – Kerschowski, Neto, Gunnarsdottir (46. Popp), Wullaert (69. Minde) – Harder (59. Hansen), Jakabfi

Torfolge: 1:0 Zsanett Jakabfi (13.), 2:0 Ella Masar (18.), 3:0 Zsanett Jakabfi (43.), 4:0 Zsanett Jakabfi (66.), 5:0 Zsanett Jakabfi (87.)

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