Wölfinnen weiter auf Meisterkurs: 2:0-Sieg in Frankfurt

6. Mai 2018 von
Pernille Harder (li.) sorgte mit ihrem Treffer zum 2:0 für die Vorentscheidung. Foto: Agentur Hübner/Archiv
Wolfsburg/Frankfurt. Die Fußball-Frauen des VfL Wolfsburg befinden sich in der Bundesliga weiter auf Meisterschaftskurs. Im Gastspiel beim 1. FFC Frankfurt siegten die Wölfinnen mit 2:0 (1:0) und fuhren damit ihren elften Ligasieg in Serie ein.

Dickenmann und Harder schießen VfL zum Sieg

Auf dem Weg zum vierten Meistertitel in Folge waren die Wölfinnen am heutigen Sonntag zu Gast beim 1. FFC Frankfurt. Von Beginn an dominierte das Team von Cheftrainer Stephan Lerch die Partie und hatte nach fünf Minuten durch einen Distanzschuss von Pernille Harder die erste Chance des Spiels (5.). Allerdings fehlte dem VfL trotz klarer Überlegenheit der zwingende Zug zum Tor der Gastgeberinnen, weshalb sie es häufig aus der zweiten Reihe probierten. Jedoch waren weder Harder (25.) noch zweimal Caroline Hansen (18., 29.) mit ihren Versuchen erfolgreich. Kurz darauf wurden die Wölfinnen allerdings für ihren hohen Aufwand belohnt. Einen Abschluss von Lara Dickenmann aus 14 Metern fälschte eine Frankfurterin unhaltbar ins eigene Tor ab (32.). Auch in der Folge blieben die Gäste das bessere Team und vergaben noch vor der Pause durch Sara Gunnarsdottir die Chance auf den zweiten Treffer (36.).

Die Wolfsburger Dominanz setzte sich auch in der zweiten Hälfte fort, auch wenn sich Frankfurt bemüht zeigte. Zunächst scheiterte Hansen mit einem Fernschuss aus 20 Metern an FFC-Torfrau Heaberlin, ehe es kurz darauf Pernille Harder besser machte. Nach einer Ecke von Lena Goeßling nahm die Dänin aus rund 13 Metern Maß und traf mit einem wuchtigen Schuss zum 2:0 (56.). Frankfurt drehte in der Schlussphase zwar noch einmal auf, konnte allerdings trotz guter Möglichkeiten nicht mehr den Anschlusstreffer markieren.

„Mit dem Ergebnis sind wir natürlich sehr zufrieden. Am Ende einer englischen Woche ist es nicht selbstverständlich so aufzutreten, wie es die Mannschaft wieder gemacht hat“, sagte VfL-Trainer Stephan Lerch nach Spielende und ergänzte: „Wir sind immer wieder hinter die Kette gekommen und haben uns über Außen gut durchkombiniert. Nur die letzte Konsequenz hat etwas gefehlt und wir haben es vor der Pause verpasst, das eine oder andere Tor mehr zu erzielen. In der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel unter Kontrolle, auch wenn Frankfurt im Umschaltspiel immer gefährlich war.“

Zahlen & Fakten

1. FFC Frankfurt: Heaberlin – Hechler (75. Emmerling), Kleinherne, Prießen, Sandvej – Schmidt (28. Munk), Pawollek – Hendrich, Groenen, Gidion (59. Matuschewski) – Yokoyama Trainer: Niko Arnautis

VfL Wolfsburg: Schult – Blässe, Fischer, Goeßling, Wedemeyer – Gunnarsdottir (46. Maritz) – Hansen, Harder, Neto (78. Masar), Dickenmann – Pajor (65. Jakabfi) Trainer: Stephan Lerch

Torfolge: 0:1 Lara Dickenmann (32.), 0:2 Pernille Harder (56.)

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