Wölfinnen ziehen ins Champions-League-Finale ein

29. April 2018 von
Finale! Die Frauen des VfL Wolfsburg fahren verdient nach Kiew. Fotos: Agentur Hübner
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Wolfsburg. Die Frauen des VfL Wolfsburg gewannen das Champions-League-Rückspiel am Sonntagabend im AOK Stadion gegen den Chelsea LFC mit 2:0 (0:0). Nachdem 3:1-Hinspielsieg in London zieht die Mannschaft von Stephan Lerch in das Champions-League-Finale ein. Dort wartet der Titelverteidiger Olympique Lyon. Das Finale wird am 24.Mai in Kiew ausgetragen.

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Ohne große Mühe: Harder und Pajor sorgen für Sieg

Chelsea brauchte vor der Rekordkulisse von 3.813 Zuschauern ein 3:0-Auswärtssieg, um in das Finale einzuziehen. Die Engländerinnen waren zwar bemüht, aber nicht zwingend. Ohne eine klare Torchance zu haben mussten die Gäste sich mit einem 0:0 zur Pause abfinden.

Kurz nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeberinnen etwas Glück. Aluko spitzelte den Ball im Strafraum weg und wird dann von Lena Goeßling getroffen – der Elfmeterpfiff blieb aus. Die Wolfsburgerinnen waren vor allem in der zweiten Halbzeit spielbestimmend und wurden immer stärker. Pernille Harder zog von außen in die Mitte und traf zur 1:0-Führung (69.). Die Entscheidung! Die Blues hätten zu diesem Zeitpunkt noch vier Tore für ein Weiterkommen benötigt. Zehn Minuten später nickte Ewa Pajor eine Alex Popp-Flanke zum 2:0-Endstand ein.

Der Selfie des Tages: Alexandra Popp und ihre Finalmädels fahren nach Kiew. Foto: Agentur Hübner

 „Superglücklich“

„Wir sind superglücklich, dass wir ins Finale eingezogen sind“, freute sich Stephan Lerch. Er attestierte seinem Team eine „gute und konzentrierte Leistung“. Vor allem der zweite Durchgang gefiel dem VfL-Coach: „In der zweite Halbzeit konnte man dann sehen, dass wir das Tempo hochhalten konnten und weiter Druck gemacht haben. Wir wollten zu diesem Zeitpunkt unbedingt das Tor erzielen und haben Zeitlang nur auf ein Tor gespielt.“ Nun wartet der Titelverteidiger aus Frankreich im Finale: „Jetzt freuen wir uns auf das Endspiel gegen Lyon.“

Triple möglich

Für die Wölfinnen läuft bisher alles nach Plan. Das Triple ist in dieser Saison möglich. Die Grün-Weißen sind mit zwei Punkten Vorsprung Spitzenreiter in der Allianz Frauen-Bundesliga und haben zwei Spiele weniger als der zweitplatzierte FC Bayern München ausgetragen. Im Finale des DFB-Pokals treffen die VfL-Frauen ebenfalls auf die Münchener.

Dieser Horst darf nach Wolfsburg: Noch Interims-Bundestrainer Hrubesch sah ein tolles Spiel der VfL-Frauen. Foto: Agentur Hübner

Zahlen & Fakten

VfL Wolfsburg: Schult – Blässe, Fischer, Goeßling, Maritz (66. Kerschowski) – Gunnarsdottir – Dickenmann, Harder, Popp, Hansen (72. Jakabfi) – Pajor (80. Wullaert) Trainer: Stephan Lerch

Chelsea LFC: Lindahl – Ericsson, Thorisdottir, Mjelde, Blundell – Bachmann, Bright, Chapman – S.-Y. Ji (76. Spence), Kirby (82. Flaherty), Aluko (64. Cuthbert) Trainerin: Emma Hayes

Tore: 1:0 Pernille Harder (69.), 2:0 Ewa Pajor (78.)   

 

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