Wolfenbütteler Ultraläufer laufen 62km durch die Südheide

25. Januar 2019
Anke Meinberg, Dirk Rolirad-Eickenscheidt, Andreas Schneidewind mit Landrat Dr. Andreas Ebel am Start in Steinhorst (v.l.). Foto: Friedrich-Wilhelm Schneider
Gifhorn. Einmal quer durch den Landkreislauf Gifhorn laufen ist für viele Laufsportler der Region Auftakt ihres Sportjahres. Die 24. Auflage wurde diesmal in Steinhorst gestartet. Anke Meinberg, Andreas Schneidewind und Dirk Rolirad-Eickenscheidt nahmen auch in diesem Jahr wieder teil. Ein Beitrag von Friedrich-Wilhelm Schneider

Der Start- und Zielort wechselt in jedem Jahr mit wechselnder Laufrichtung. Die Laufstrecke besteht aus elf Etappen im Schnitt aus fünf Kilometern. Hier werden warme Getränke, wie auch feste Verpflegung gereicht. Drei größere Fahrzeuge begleiten die Läufergruppe, nehmen bei Bedarf Teilnehmer, die Probleme, haben auf.

Der Lauf ist als Gruppen-und Etappenlauf gestaltet. Acht Ortschaften wurden diesmal tangiert. Im moderaten Tempo von etwa zehn Kilometer in der Stunde können alle auf den elf Etappen mithalten. Jeder Teilnehmer kann aus-und wieder einsteigen, so auch der Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Dr. Andreas Ebel, der nach der ersten Etappe wegen wichtiger Termine, den Lauf verlassen musste.

Die etwa 50 Teilnehmer wurden nach warmen Kaffee und Tee, vom Bürgermeister der Gemeinde, Klaus-Hinrich Singer serviert, pünktlich um acht Uhr auf die 62 Kilometer lange Laufstrecke geschickt . Darunter waren die Wolfenbütteler Ultraläufer Anke Meinberg, Andreas Schneidewind und Dirk Rolirad-Eickenscheidt. Alle waren bereits viele male dabei. Für Meinberg und Schneidewind in diesem Jahr auch Vorbereitungslauf für die Brockenchallenge, dem Winterultralauf, von Göttingen auf den höchsten norddeutschen Berg.

Tief winterlich verreift, bei fünf Grad Minus, mit herrlichem Sonnenschein, durch Wiesen, Wald und Ackerland geht es im ruhigen Laufschritt nach Süden „Kaiserwetter, so beschreibt Rolirad-Eickenscheid die Situation.

Still war es in Texas – die kleine Siedlung heißt wirklich so – der zweiten Etappe. Kein Laut, keine Stimmen, nur ein sanftes Rauschen des Windes über den unendlichen sandigen und winterlich verreiften Feldern. Die Stille nur unterbrochen von den Schritten und Stimmen der Läufergruppe. „Hier kann man ewig laufen und die Landschaft genießen“ erzählt Meinberg.

In Gifhorn auf dem Schlossplatz wurden die Läufer von der örtliche Presse empfangen. Der Schloßplatz ist der klassischer Ein-und Ausstiegspunkt, hier ist die Marathon Distanz von 42,195 Metern erreicht. Bis zum Zielpunkt Meine sind es jetzt nur noch 20 Kilometer.  BlueLiner Dirk Rolirad-Eickenscheidt, Lehrer am Wilhelm Gymnasium in Braunschweig, empfängt hier sechs Schüler seiner Lauf AG, die mit ihm zusammen ins Ziel laufen.

Am Ende waren 70 Teilnehmer auf der Laufstrecke, davon sind zwei Frauen und zwölf Männer die gesamte Strecke durch gelaufen. Andreas Schneidewind und Dirk Rolirad-Eickenscheidt gehörten dazu. Anke Meinberg musste nach 40 Kilometern mit einer starken Erkältung aussteigen. Meinberg war bereits das zwölfte Mal dabei, zehn mal bewältigte sie die Gesamte Strecke. Das Orga-Team um Heinrich Lagemann und Otto Neumann haben alles richtig gemacht. Alle sind Sieger!

Dirk Rolirad-Eickenscheidt, Anke Meinberg, Andreas Schneidewind. Foto: Friedrich-Wilhelm Schneider

 

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: sport@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-19
Anzeigen