Zahlt der VfL 500.000 für Schmadtkes vorzeitigen Amtsantritt?

31. Mai 2018 von
Kostet Schmadtkes vorzeitiger Amtsantritt den VfL eine halbe Million Euro? Foto: imago/Jan Huebner
Köln/Wolfsburg. Bereits Ende Oktober des vergangenen Jahres hat der künftige Geschäftsführer Sport des VfL Wolfsburg, Jörg Schmadtke, bei seinem damaligen Arbeitgeber, dem 1. FC Köln, die Segel gestrichen. Der 54-Jährige hat jedoch noch Arbeitsverbot bis zum 30. Juni und kann so noch nicht beim VfL agieren. Eine Ablösesumme soll dieses nun verkürzen.

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500.000 Euro Entschädigung

So berichtet der Kölner Express. So kassierte der damalige Geschäftsführer laut dem Blatt 3,3 Millionen Euro Abfindung, trotzdem er selbst als Initiator der Trennung galt. Vergangene Woche verkündete der VfL die Verpflichtung Schmadtkes. Starten darf der gebürtige Düsseldorfer aufgrund des Berufsverbotes erst ab dem 1. Juli, doch eine Ablösesumme könnte dafür sorgen, dass der ehemalige Torhüter schon morgen bei den Niedersachsen mit seiner Arbeit loslegen könnte.

Dem Bericht nach stehen FC-Präsident Werner Spinner und VfL-Aufsichtsratschef Frank Witter in Kontakt. Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle bestätigte gegenüber der Zeitung den Kontakt: „Es gibt Gespräche zwischen unserem Präsidium und dem Aufsichtsrat des VfL Wolfsburg über dieses Thema.“ So soll für den 1. FC Köln eine Entschädigung in Höhe von 500.000 Euro im Raum stehen, damit Schmadtke bereits ab dem 1. Juni seine Arbeit aufnehmen kann.

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