Ziel Meisterschaft: Jungwölfe läuten den Endspurt ein

25. April 2019 von
Noch vier Spiele für VfLU23-Coach Rüdiger Ziehl und sein Team. Foto: Agentur Hübner/Archiv
Wolfsburg. Für die U23 des VfL Wolfsburg geht es in die Zielgeraden. Am Freitagabend (19.00) empfängt die Mannschaft von Trainer Rüdiger Ziehl im heimischen AOK Stadion die Reserve des FC St. Pauli zum vorletzten Heimspiel der Saison und kann einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft gehen. 

Noch vier Pflichtspiele gilt es für den Tabellenführer der Regionalliga Nord zu bestreiten. Mit derteit 3 Zählern vor Verfolger VfB Lübeck hat die Ziehl-Elf eine gute Ausgangssituatiion für den Endspurt. Gegen den Tabellenzehnten aus der Hansestadt wollen die Jungwölfe auch an das erfolgreiche Hinspiel anknüpfen, das mit einem 3:1-Auswärtserfolg endete.

„Ich erwarte einen mutigen Auftritt mit dem Selbstvertrauen aus dem letzten 5:0-Erfolg bei Lupo Martini. Wir müssen überzeugend in den Aktionen agieren, mit vielen Ideen und Kreativität nach vorne. Und auch in den Situationen gegen den Ball müssen wir konsequent sein und zeigen, dass wir der Spitzenreiter sind“, so VfL-Trainer Rüdiger Ziehl.

Auf die leichte Schulter nehmen will der 41-Jährige das vermeintlich leichtere Restprogramm gegenüber den Lübeckern nicht. „Hier besteht die Gefahr darin, dass wir zum Teil gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte ranmüssen, die noch nicht gesichert sind. Sie werden gegen uns alles in die Waagschale werfen, um auch in diesen Partien etwas Zählbares zu holen. Im Gegensatz dazu spielt der VfB Lübeck gegen Teams, für die es um praktisch nichts mehr geht. Jedes unserer Spiele, einzeln betrachtet, ist schwierig. Aber wir wollen diese letzten Begegnungen alle für uns entscheiden.“

Routinier Rizzi fehlt

Der FC St. Pauli II kommt mit gesteigertem Selbstvertrauen nach Wolfsburg, die letzten beiden Begegnungen konnte die Mannschaft von Trainer Joachim Philipkowski dank eines 1:0-Sieges gegen Holstein Kiel U23 und enes 2:1-Erfolgs gegen Egestorf/Langreder siegreich gestalten. Die Zweitvertretung des Kiezclubs ist auf einem guten Weg in Richtung Klassenerhalt und hat aktuell neun Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

„Sie verfügen über eine junge und spielstarke Mannschaft, die das Umschaltspiel sehr gut beherrscht. St. Pauli hat schnelle Akteure in ihren Reihen, da müssen wir aufpassen. Allerdings müssen sie auf gesperrte Spieler oder Akteure, die nach oben gerutscht sind ins Zweitliga-Team, verzichten. Für uns kommt es darauf an, dass wir das Tempo bestimmen und zeigen müssen, dass wir die bessere Mannschaft sind“, warnt Ziehl. Verzichten muss der Trainer gegen die Braunweißen auf den verletzten Mittelfeld-Routinier Michele Rizzi. Dazu fehlt nach wie vor der Langzeitverletzte Adrian Goransch.

Mehr lesen

Das war knapp: Jungwölfe bezwingen den VfB Oldenburg 3:2

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: sport@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-19
Anzeigen