Zu hohe Nutzungsgebühren? Wacker meldet sich erneut zu Wort

3. März 2018 von
Die SpVgg Wacker dokumentierte die Platzzustände mit der Kamera. Foto: Verein

Braunschweig. Vor rund zwei Wochen wandten sich die Verantwortlichen der SpVgg Wacker Braunschweig mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit, um über die prekäre Lage an der Bezirkssportanlage Jahnplatz zu berichten. Nun hat der Verein erneut Kontakt zu den Medien aufgenommen und die Abrechnung der Nutzungsgebühren für die Bezirkssportanlage durch die Stadt Braunschweig kritisch hinterfragt.

In ihrem offenen Brief vom 17. Februar hatte die SpVgg Wacker über den „desolaten“ Zustand der Sportplätze auf der Bezirkssportanlage Jahnplatz berichtet und dabei deutlich gemacht, dass die Existenz des Vereins aufgrund des nicht möglichen Trainings- und Spielbetriebs auf dem Spiel stehe. Allerdings blieb die erhoffte Reaktion der Stadt Braunschweig auf den Brief aus. Nun hat sich die Spielvereinigung erneut an die Öffentlichkeit gewandt und die Abrechnung der Nutzungsgebühren die die Stadt Braunschweig in Frage gestellt.

In Ergänzung zu unserem „Offenen Brief“ dürfen wir ihnen mitteilen, dass wir von der Stadt Braunschweig mit Datum vom 10.01.2018 eine Abrechnung der Nutzungsgebühren für das 2. Halbjahr 2017 über einen Betrag von 1.166,40 Euro erhalten haben. In dieser Abrechnung sind Zeiten aufgenommen, in denen die Anlage offiziell durch die Stadt Braunschweig gesperrt war. Demzufolge uns nicht zur Verfügung stand. Kritisch ist in diesem Zusammenhang zu hinterfragen, ob es uns als Verein obliegt, die Sperrzeiten der Sportanlage akribisch aufzuzeichnen, um sicher zu gehen, dass wir am Ende nur die Gebühren der Inanspruchnahme entrichten.

Auf eine erste E-Mail des Vereins mit der Bitte um eine erhebliche Korrektur der Abrechnung folgte von Seiten der Stadt Braunschweig zunächst eine Bestätigung. Am gestrigen Freitag erreichte die Verantwortlichen jedoch eine Mahnung über den Gesamtbetrag plus eine zusätzliche Mahngebühr, was der Verein mit Unverständnis zu Kenntnis nahm. Des Weiteren zeigt sich die Spielvereinigung in ihrem Schreiben enttäuscht darüber, dass von der Stadt Braunschweig, des Stadtsportbundes sowie der Parteien, mit Ausnahme des Bündnis 90/Die Grünen, bezüglich des offenen Briefes bislang keine Stellungnahme erfolgte.

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