Zum vierten Mal in Folge im Finale: Wölfinnen siegen 4:1

15. April 2018 von
Die Frauen des VfL Wolfsburg jubeln über den Finaleinzug im DFB-Pokal. Foto: Agentur Hübner
Wolfsburg. Die Wölfinnen setzten sich am Sonntagnachmittag vor 1514 Zuaschauern im AOK Stadion mit 4:1 (2:0) gegen die SGS Essen durch und treffen im Finale des DFB-Pokals auf den FC Bayern München. Das in Köln ausgetragene Finale findet am Samstag, den 19. Mai (15.00), statt.

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„Tolle Moral, Mentalität und Körpersprache“

Die Gastgeberinnen kamen anfangs nicht gut ins Spiel. „Wir hatten es zunächst schwer, uns aus diesem Pressing zu lösen“, berichtete Stephan Lerch. „Wir wussten aber auch, wir werden Räume bekommen im Rücken der Abwehr, diese wollten wir bespielen.“ So nutzten die Grün-Weißen ihre erste Torgelegenheit zur 1:0-Führung. Nilla Fischer schickte Ewa Pajor über die rechte Seite, die von der Grundlinie zu Caroline Hansen querlegte. Die Norwegerin ließ sich nicht zweimal bitten und drückte den Ball mühelose über die Linie (17.). Obwohl die Lerch-Elf nun deutlich besser agierte, waren Chancen bis zur 42.Minute Mangelware. Dann folgte eine Kopie des ersten Tores. Pajor wurde von Blässe in Szene gesetzt, ging wieder zur Grundlinie und legte für Pernille Harder auf – 2:0. Das war gleichzeitig der Pausenstand.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff schnürte Harder ihren Doppelpack und baute so die Führung des VfL aus (47.). „Das war ein hervorragender Zeitpunkt“, freute sich der VfL-Coach. Sarah Freutel sorgte mit einem feinen Lupfer über Almuth Schult hinweg für erneute Spannung und das 3:1 (59.). „Durch den Anschlusstreffer werden bei Essen noch einmal Kräfte geweckt, aber wir haben einfach bis zum Schluss unser Spiel durchgezogen, eine tolle Moral, Mentalität und Körpersprache gezeigt“, so Lerch. Sara Gunnarsdottir nickte kurz vor Schluss eine Ecke ein und machte so den Sack endgültig zu (87.). Der 33-jährige und sein Team sind „super glücklich“ über den 4:1-Sieg und den damit einhergehenden Einzug in das DFB-Pokalfinale.

Zahlen & Fakten

VfL Wolfsburg: Schult – Blässe, Fischer, Goeßling, Maritz (69. Kerschowski) – Gunnarsdottir, Popp, Neto (70. Jakabfi), Hansen – Pajor (81. Masar), Harder Trainer: Stephan Lerch

SGS Essen: Weiß – Klasen, Doorsoun, Hegering, Ioannidou – Wilde, Lehmann – Knaak (56. Anyomi), Dallmann (56. Freutel), Feldkamp (77. Nesse) – Schüller Trainer: Daniel Kraus

Tore: 1:0 Caroline Hansen (17.), 2:0 Pernille Harder (42.), 3:0 Pernille Harder (47.), 3:1 Sarah Freutel (58.), 4:1 Sara Björk Gunnarsdottir (87.)

 

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