Zwei Punkte verschenkt! Icefighters verlieren in Overtime

8. Januar 2018 von
Durch einen individuellen Fehler verschenkten die Icefighters den Sieg. Foto: Jens Bartels/Archiv
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Hamburg/Salzgitter. Nach dem Sieg in Adendorf wollten die Salzgitter Icefighters am Sonntagabend beim Hamburger SV an die starke Leistung anknüpfen, verspielten allerdings Sekunden vor Schluss die Führung und kassierten in der Verlängerung den entscheidenden Gegentreffer zum 4:5 (2:0, 1:3, 1:1, 0:1).


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Blitzstart für die Icefighters

Einen besseren Start hätte die Mannschaft um Trainer Radek Vit kaum hinlegen können. Mit einer Powerplay-Ausbeute von 100 Prozent brachten die Stahlstädter die ersten 20 Minuten der Partie erfolgreich hinter sich. Nachdem Viktor Ponatovkis das frühe 0:1 (9.) erzielt hatte, legte Neuzugang Cedric Schröder im zweiten Überzahlspiel das 0:2 (18.) nach. Wenige Minuten nach der ersten Pause schlossen die Hansestädter mit dem 1:2 (25.) an. Die Salzgitteraner ließen sich davon zunächst nicht aus der Ruhe bringen, Daniel Doroshko stellte keine drei Minuten später mit seinem 1:3 (28.) den alten Abstand wieder her.

Ausgleich durch Nachlässigkeiten

Doch es folgten Nachlässigkeiten in der Defensive. Innerhalb von fünf Minuten egalisierte der HSV den Spielstand auf 3:3 (36.). In der nun wieder völlig offenen Begegnung jagte Yannick Meve in der 43. Minute die Scheibe zur erneuten Führung in die Maschen. Hamburg gab sich nicht auf, doch die Icefighters blieben in der Partie und verwalteten mit allen Mitteln die Führung – bis das Hartgummi 52 Sekunden vor dem Abpfiff im Tor der Gäste landete. Ein Fehlpass vor dem gegnerischen Tor leitete den Ausgleich ein. Die Hausherren liefen einen Konter und erzwangen die Overtime!

Zum Konter eingeladen

In die Verlängerung musste das Roadteam in Unterzahl starten und es dauerte nur 56 Sekunden bis der entscheidende Treffer im Netz der Salzgitteraner landete.  „Das war jugendlicher Leichtsinn! Mit diesem groben Fehler haben wir den Gegner zum Konter eingeladen“, ärgerte sich Vit über die Verlängerung und fügte hinzu: „Wir hätten verdient gewonnen, weil wir gut gespielt haben. So haben wir zwei Punkte verschenkt. Das wäre gut für den Kopf gewesen.“ Doch der Coach möchte auch das Positive sehen: „Trotzdem möchten wir das Gute mitnehmen. Wir haben zwei starke Partien gespielt an diesem Wochenende und das wird uns für die restlichen Spiele helfen!“

Zahlen und Fakten

Torfolge: 0:1 (8:19) Viktors Ponatovkis (Schröder, Spenke/PP1), 0:2 (17:11) Cedric Schröder (Lesko, Spenke/PP1), 1:2 (24:54) Robin Richter (Rapprich), 1:3 (27:09) Daniel Doroshko (Häufler/PP1), 2:3 (30:01) Robin Richter (Höffgen, Schlode), 3:3 (35:20) Lasse Haffke (Kovacs), 3:4 (42:31) Yannick Meve (Lesko, Blankschyn), 4:4 (59:08) Jannik Höffgen (Behrens, Schlode), 5:4 (60:56) Jonas Behrens (Schier, Kovacs/PP1)

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